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Torloses Remis spaltet VfV 06-Anhänger in zwei Lager PDF Drucken E-Mail
Fußball-Oberliga: Hildesheim muss sich gegen Drochtersen-Assel mit einem Punkt begnügen

Hildesheim (rst). Einen kleinen Dämpfer hat der VfV Borussia 06 Hildesheim in der Fußball-Oberliga Niedersachsen erhalten. Gegen Kellerkind SV Drochtersen/ Assel kam man gestern an der Pottkuhle nicht über ein 0:0 hinaus. Trotzdem behauptete die Elf von Trainer Andreas Golombek den neunten Tabellenrang. Das torlose Remis spaltete die VfV
06-Anhängerschaft in zwei Lager. Einige Besucher waren unzufrieden: „Drochtersen steht in der Tabelle weit unten. So ein Gegner muss einfach besiegt werden.“ Andere Beobachter gewannen dem Ergebnis etwas Positives ab, weil bei den Hildesheimern trotzdem eine Entwicklung zu erkennen sei. Borussen-Teammanager Guido Danne meinte stellvertretend: „Früher hätten wir so ein Spiel mit 0:1 verloren.“ Nach seiner Einschätzung konnte es sich die Borussia gestern leisten, mit einem Punkt zufrieden zu sein. Drochtersen belegt nämlich weiterhin den ersten Abstiegsplatz, und das derzeitige 13-Punkte-Polster des VfV 06 auf die Abstiegsplätze ist durch das Ergebnis nicht
geschmolzen. Eine Änderung hatte Golombek in der Starfelf vollzogen. Für Stürmer Murat Salar (Dienstreise) begann Denis Ametovski. Die Hildesheimer legten ohne einen
etatmäßigen Stürmer los, weil Omar Fahmy nach einer Krankheit nur als Einwechselspieler vorgesehen war. Das Offensivquartett Christoph Lange, Marcel Goslar, Jane Zlatkov und Ametovski wechselte sich in der Spitze ab. Gäste-Trainer Lars Jagemann hatte die Hildesheimer beim 3:0-Auswärtssieg in Osterholz-Scharmbeck beobachtet und seine Mannschaft prima eingestellt. Auf dem tiefen Boden bemühte sie sich um wenig Fehler im Spielaufbau und machte die Räume eng. Der VfV 06 hatte sogar Glück, weil Lukas Hertting und Corvin
Behrens jeweils am rechten Pfosten knapp vorbeizielten (41. und 61.). Die erste Möglichkeit für die Golombek- Elf sprang erst nach 25 Minuten durch einen Lange-Drehschuss heraus (am langen Pfosten vorbei). Nachdem Ametovski knapp über das SV-Gehäuse gezielt hatte, klärten die Gäste zweimal auf der eigenen Torlinie (31. und 40.).
Nach einer Doppelpass-Kombination mit Zlatkov verfehlte Goslar aus zehn Metern, bevor SVD-Schlussmann Christoffer Schefflin einen Zlatkov-Schuss über den Querbalken boxte (52. und 54.). In der letzten halben Stunde dominierten die Borussen die Partie, ohne sich große Möglichkeiten herauszuspielen. Drochtersen-Trainer Jagemann war
nach der Partie zufrieden: „Das Ergebnis geht in Ordnung.“Golombek war weniger glücklich: „Wir sind zu spät aufgewacht und haben zwei Matchbälle vergeben.“ VfV Borussia 06 Hildesheim: Simon Blaus – Sören Schiller, Benjamin Halstenberg, Björn Zimmermann, Christopher Nachtwey, Sven Pohl (77. Omar Fahmy), Christoph Lange, Denis Ametovski (71. Agron Luma), Niklas Kiene (86. Mike Wiedemann), Marcel Goslar, Jane Zlatkov; Schiedsrichter: Enno Thiele (Hohne). Zuschauer: 250.
 
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VfV06 gewinnt beim VSK Osterholz-Scharmbeck mit 3:0! PDF Drucken E-Mail
Alles klar – dank Salar

Mit einem 3:0 in Osterholz feiert der VfV 06 den höchsten Auswärtssieg der laufenden Saison in der Fußball-Oberliga Niedersachsen.

Hildesheim (rst). Das war der höchste Auswärtssieg der laufenden Saison. Gestern hat der VfV Borussia 06 Hildesheim in der Fußball-Oberliga Niedersachsen der gastgebenden VSK Osterholz- Scharmbeck eine 3:0 (2:0)-Lektion erteilten. Damit verbesserten sich die Hildesheimer vomelften auf den neunten Tabellenplatz. Osterholz-Trainer Günter Hermann, der im Aufgebot des deutschen Weltmeisterkaders von 1990 gestanden hatte, schlich bedient vom Platz. „Die haben wir richtig auseinandergenommen“, freute sich VfV 06-Pressesprecher Lutz Hille über die Begegnung. Nach einem Haar in der Suppe fischend, fand Hille nur einen Kritikpunkt: „Wir hätten früher das 3:0 erzielen müssen.“ Mit einem taktischen Schachzug von Borussen-Trainer Andreas Golombek kamen die Osterholzer überhaupt nicht klar. Der VfV 06-Coach ließ seinen erfolgreichsten Torjäger Denis Ametovski anfangs auf der Bank schmoren. Stattdessen bekleidetenMarcel Goslar (links) und Christoph Lange (rechts) die beiden Außenpositionen im Mittelfeld. Goslar und Lange entfachten durch ihre Schnelligkeit viel Druck und enteilten mehrmals ihren Gegenspielern. „Wir haben wunderbar in die Spitze gespielt“, schwärmte Hille, weil die Hildesheimer immer wieder überfallartig vor VSK-Torwart Björn Müller auftauchten. Zwar klingelte es dreimal im Kasten der Gastgeber, doch durch einige Glanzparaden vereitelte der Osterholzer Schlussmann einen noch deutlicheren Erfolg der Hildesheimer. Deren Defensive ließ unterdessen nichts anbrennen. Nur bei zwei VSK-Chancen mussten die Borussen etwas zittern (35. und 50.). Durch einen überlegten Pass an die Strafraumgrenze leitete Marcel Goslar bei der ersten VfV 06-Chance gleich das 0:1 ein. Jane Zlatkov brauchte nur den Fuß hinzuhalten, um zur Führung zu vollstrecken (7.). Bei einem weiten Abschlag von VfV 06-Keeper Simon Blaus machte Murat Salar schon früh für die Gäste praktisch alles klar. Er lauerte an der Mittellinie auf den Ball und enteilte seinem Gegenspieler. Salar krönte seine Einzelleistung durch einen Lupfer über Torwart Müller hinweg zum vorentscheidenden 0:2 in die VSK-Maschen (25.). Björn Halstenberg und Lange (15. und 40., Schlussmann Müller hielt jeweils) sowie Salar (24., Abseits) fehlte es dagegen im weiteren Situationen an Schussglück. Für die letzten 20 Minuten brachte Golombek dann doch noch Ametovski für Niklas Kiene. In diesem Zug wechselte Marcel Goslar ins rechte Mittelfeld, während Christoph Lange auf die etatmäßige Kiene-Position im rechten Glied der Hildesheimer Abwehrkette zurückgezogen wurde. Später kam Mike Wiedemann für Zlatkov ins Spiel. Die Einwechslungen sollten sich für die Borussia auszahlen, weil Ametovski eine Vorarbeit von Wiedemann mit dem 0:3-Endstand abschloss (84.). Weitere Einschussmöglichkeiten für den VfV 06 vergaben Zlatkov (55. und 70.) und Salar (67., Pfosten). Am kommenden Sonntag um 15 Uhr bestreitet die Golombek-Elf ihr nächstes Heimspiel gegen den SV Drochtersen-Assel. Bei der 1:3-Schlappe im Vorrundenspiel lieferten die Borussen ihre bislang schlechteste Saisonleistung ab. Diesmal wollen sie besser aussehen. VfV 06 Hildesheim: Simon Blaus – Sören Schiller, Björn Zimmermann, Benjamin Halstenberg, Christopher Nachtwey, Sven Pohl, Christoph Lange, Jane Zlatkov (82. Mike Wiedemann), Marcel Goslar, Niklas Kiene (68. Denis Ametovski), Murat Salar (79. Agron Luma). Tore: 0:1 Jane Zlatkov (7.), 0:2 Murat Salar (25.), 0:3 Denis Ametovski (84.). Schiedsrichter: Dirk Schröer (Messingen). Zuschauer: 120.
 
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Fußball-Oberliga:VfV Borussia 06 Hildesheim will Schwarz-Weiß Rehden besiegen und überholen

Hildesheim (rst). Es wird Zeit, dass sich die ordentlichen Leistungen des VfV 06 Hildesheim in der Fußball-Oberliga Niedersachsen auch in der Tabelle positiv
auswirken. Die Truppe von Trainer Andreas Golombek liegt auf dem zwölften Rang. Nun gastiert am Sonntag um 15 Uhr der Tabellenachte BSV Schwarz- Weiß Rehden im Friedrich-Ebert-Stadion. Klappt ein Sieg, dann winkt den Hildesheimern ein einstelliger Rang. Bis auf den gesperrten Torwart Simon Blaus stehen VfV06-TrainerAndreasGolombek alle Spieler zur Verfügung. Daherist das Gerangel um die Plätze in der Hildesheimer Startelf groß. Im Mittelfeld und im Angriff hat Golombek die Aufstellung zuletzt mehrmals geändert, um allen Spielern eine Ruhepause zu gewähren. Auf der linken Abwehrseite könnte Drazen Ivankovic wieder durch den routinierten Sören Schiller ersetzt werden.
Christoph Lange dürfte ebenfalls von Beginn an spielen. Durch unkonstante Ergebnisse fallen die Gäste aus Rehden in dieser Saison auf. In die Saison startete die Truppe vonUwe Brunn noch als Mitfavorit auf die Meisterschaft und den Regionalliga-Aufstieg. Viele erfahrene Spieler stehen in den Reihen der Schwarz-Weißen. Sergej Dikhtjar (Schalke 04) und Lars Schiersand (VfL Osnabrück) sammelten sogar Profi-Erfahrung. Trotz aller Prominenz in ihren Reihen haben die Schwarz-Weißen nun aber schon viele Punkte unnötig liegengelassen. So gewann auch der VfV 06 in Rehden mit 2:0. Auswärts hat sich der BSV nicht immer mit Ruhm bekleckert. Zuletzt erreichten die Schwarz-Weißen nur ein 2:2 beim abgeschlagenen Schlusslicht Stade, in Ottersberg gab es eine schmerzliche 1:3-Niederlage. Nun wittern die Hildesheimer eine gute Chance, die Schwarzen-Weißen erneut zu schlagen und in der Tabelle endlich einen Sprung nach oben zu machen.

 

Quelle: HAZ

 
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Fußball gestern Abend: Oberligist verliert „Lotteriespiel“ beim Goslarer SC mit 0:2


Goslar/Hildesheim (tbr). VfV 06-Coach Andreas Golombek hatte es vorher gewusst. „Das wird mit Sicherheit kein schönes Fußballspiel“, hatte er gestern vor der Oberliga-Partie beim Goslarer SC prophezeit. Es war eisig kalt in der Sparkassen- Arena, der Boden knüppelhart und holprig. Schiedsrichter Marcel Weinert wollte erst gar nicht anpfeifen. Er sorgte sichumdie Gesundheit der Spieler. Im Nachhinein wäre eine Absage wohl besser gewesen – zumindest aus Sicht des VfV 06. Denn die Hildesheimer verloren nicht nur das Match mit 0:2, sondern auch noch Torwart Simon Blaus, der kurz vor Schluss die rote Karte sah. Ihmdroht nun eine Sperre. Weil beide Mannschaften unbedingt spielen wollten, pfiff Weinert die Partie doch an. Die 250 Besucher, darunter eine Handvoll VfV-Fans, harrten bei minus zehn Grad tapfer aus, sahen aber wenig Erwärmendes. Die Gastgeber hatten etwas mehr vom Spiel und auch die einzige große Gelegenheit in Hälfte eins. Die Borussen hatten Glück, als Keeper Blaus einen Flachschuss von Suri Ucar mit den Fingerspitzen gerade noch um den Pfosten drehte (40.). Zwar bemühten sich die Offensivkräfte Murat Salar und Denis Ametovski um ein vernünftiges Kombinationsspiel, aber die Aktionen verpufften wirkungslos. Hinten stand die Abwehr um Björn Zimmermann recht sicher, aber nach vorn ging nicht viel. Daran änderte sich auch zu Beginn der zweiten Hälfte nichts. Aber plötzlich überschlugen sich die Ereignisse. Als Goslars Filip Sajbidor nach einem Zweikampf mit Christopher Nachtwey im Strafraum zu Fall kam, gab Schiri Weinert zum Entsetzen der Gäste Elfmeter (57.). Blaus parierte den schwachen Strafstoß von Martin Pett. Die Hildesheimer freuten sich noch über den gehaltenen Elfer, da wurden sie eiskalt erwischt. Die Abwehr war nicht im Bilde. Björn Zimmermann schoss seinen eigenen Nebenmann Marcel Goslar an – und plötzlich tauchte Suri Ucar völlig frei vor Blaus auf. Diesmal war der VfV-Torwart chancenlos. Ucar schob den Ball zum 1:0 ins lange Eck (58.). Die Goslarer verteidigten den Vorsprung ohne große Probleme. Als die Gäste in den letzten zehn Minuten alles nach vorn warfen, ergaben sich für den GSC einige Konterchancen. In der 88. Minute hielt Blaus den durchgebrochenen Christopher Kolm fest – Weinert gab erneut Elfmeter und zeigte Blaus die rote Karte. Feldspieler Christoph Lange ging ins Tor und konnte gegen den Strafstoß von Peter Endres nichts ausrichten – 2:0. Außer Spesen nichts gewesen für den VfV Borussia 06. Coach Golombek nahm es nicht weiter tragisch: „Das war heute ein Lotteriespiel, diese Niederlage wirft uns nicht um.“ Gefeiert wurde gestern Abend trotzdem noch. Co-Trainer Aleksandar Radovic war gar nicht erst mit nach Goslar gekommen und hatte anlässlich seines Geburtstages in seine neu eröffnete Gaststätte eingeladen. So wurde es dann doch noch gemütlich. VfV Borussia 06 Hildesheim: Simon Blaus – Björn Zimmermann, Christopher Nachtwey (65. Agron Luma), Jane Zlatkov, Christoph Lange, Sven Pohl (80. Ranko Sankovic), Denis Ametovski (67. Taeyun Lim), Niklas Kiene, Murat Salar, Marcel Goslar, Benjamin Halstenberg. Tore: 1:0 Suri Ucar (58.), 2:0 Peter Endres (88., Foulelfmeter). Schiedsrichter: Marcel Weinert (Hannover). Zuschauer: 250.
 
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