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VfV 06: Heimspiel am Sonnabend gegen Stade PDF Drucken E-Mail

Hildesheimer erkämpfen 2:2 gegen Nordhorn

Eine tolle Moral bewies die junge Oberligatruppe des VfV 06 im letzten Heimspiel gegen Eintracht Nordhorn. Zweimal gerieten die Hildesheimer in Rückstand, konnten sich aber jeweils zum Ausgleich wieder herankämpfen. Insbesondere in der zweiten Halbzeit wurde von beiden Mannschaften ein offener Schlagabtausch geführt, der gerade auf Seiten der Hildesheimer für eine Vielzahl von Chancen sorgte. Den Führungstreffer der Gäste in der 61. Minute konnte der gerade eingewechselte Joker Omar Fahmy in der 73. Minute ausgleichen, bevor Nordhorn in der 76. Minute erneut in Führung ging. Mike Wiedemann konnte dann in der 89. Minute den viel umjubelten Ausgleich erzielen. Pech hatte Omar Fahmy, als er in der Nachspielzeit mit einem Kopfball nur den Pfosten traf und damit die größte Chance auf einen Hildesheimer Sieg vergab. Aufgrund des engagierten Spiels in der zweiten Halbzeit wäre der Sieg durchaus möglich und auch verdient gewesen. Bereits am Ostersamstag um 16 Uhr kommt es gegen den TUS Güldenstern Stade zum nächsten Heimspiel im Friedrich-Ebert-Stadion. Die Mannschaft aus Stade hat die Oberligalizenz für die kommende Saison nicht beantragt und befindet sich zur Zeit auf dem letzten Tabellenplatz. Allerdings hat sie von den bisher erzielten 10 Punkten alleine 8 Punkte in der Rückrunde erreicht. Die letzten Ergebnisse waren sehr knapp. Die Stader wollen offensichtlich in ihrer letzten Oberligasaison gerade in den letzten Spielen doch noch mal zeigen, dass sie mit ihrer Mannschaft den einen oder anderen Gegner ärgern können. Allerdings müsste das junge Team von Trainer Golombek, wenn es an die Leistungen der letzten Spiele anknüpft, gegen Stade 3 Punkte und einen Sieg vor Augen haben. Es wäre sogar der Sprung auf den 7. Tabellenplatz möglich.
 
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„Das tut weh wie eine Niederlage“ PDF Drucken E-Mail
Fußball-Oberliga gestern Abend: VfV 06 führt im Nachholspiel gegen Langenhagen schon mit 2:0 und muss am Ende mit einem 2:2 zufrieden sein. Beinahe wäre es doch zum Ametovski-Bruderduell gekommen.

Hildesheim (ak). Der Ärger saß tief. Nach einer guten ersten Hälfte mit etlichen Torchancen und einer verdienten 2:0-Pausenführung mussten die Fußballer des VfV Borussia 06 Hildesheim gestern Abend im Nachholspiel der Oberliga Niedersachsen gegen den SC Langenhagen letztlich mit einem2:2 zufrieden sein. Unterm Strich zu Recht, denn im zweiten Durchgang zeigte die ImageHeimmannschaft den 300 Zuschauern im Friedrich-Ebert- Stadion zu wenig Offensivaktionen. „Damit kann man leben, aber wir haben heute zwei Punkte verloren“, bilanzierte Andreas Golombek, der Trainer des VfV 06. Gleich in den Anfangsminuten hatten es die Gastgeber verpasst, alles klar zu machen. Jeweils zweimal standen die hängende Spitze Denis Ametovski und Stürmer Murat Salar praktisch frei vor SCL-Keeper Alexander Dlugaiczyk. Doch keine dieser Riesenmöglichkeiten landete im Tor. Auf der Gegenseite ließ Angreifer Marc Ulrich ebenfalls zweimal
seine Gefährlichkeit aufblitzen. Beide Teams standen sehr kompakt und spielten flott nach vorn. Obwohl das 1:0 nicht unverdient war, fiel es dennoch wie aus heiterem Himmel. Jane Zlatkov bediente Salar mit einem Zuckerpass, der hämmerte den Ball aufs Gehäuse und Außenverteidiger Florian Bertalan fälschte ihn unhaltbar ins eigene Netz ab (29.). Langenhagen wurde jetzt aktiver, kam bis zur Pause aber nur noch zu einem Distanzschuss von Marco Hansmann, den Schlussmann Simon Blaus sicher parierte (42.). Die Hildesheimer hingegen verbuchten noch ein Abseitstor von Zlatkov (38., nach schönemFlankenlauf vonChristoph Lange) sowie das 2:0 durch einen sehenswerten Schlenzer von Salar genau in den Winkel (43.). Erneut hatte ihn Zlatkov frei gespielt. Lange hätte kurz vor dem Pausenpfiff noch erhöhen können, kriegte aber nicht genug Druck hinter den Ball. Die zweite Hälfte begann mit einer kalten Dusche für die Borussen. SCL-Standardspezialist Caglayan Tunc trat einen 30-Meter-Freistoß, den Christopher Heise zum 1:2 verlängerte (50.). Der Ex-Bavenstedter Marco Menneking hatte den Ausgleich auf dem Fuß (58.). Lange Zeit tat sich nichts, ehe Lange die einzige Hildesheimer Chance im zweiten Abschnitt vertändelte (66.). Schließlich drückte der eingewechselte Sascha Pohl das Leder aus einem Gewühl vor dem VfV 06-Tor zum 2:2 über die Linie (83.). Denis Ametovski stand in der Nachspielzeit dicht vor dem Siegtreffer – das wäre aber des Guten doch zu viel gewesen. „Für die Zuschauer war das Spiel sicherlich überragend. Aber wir hätten zu Beginn klarer führen müssen, haben es den Langenhagenern beim Anschlusstor zu einfach gemacht und beim Ausgleich gepennt. Das sind aber Lernprozesse für die jungen Spieler“, sagte Trainer Golombek. Innenverteidiger Björn Zimmermann saß zermürbt im Gras: „Sehr ärgerlich, das tut weh wie eine Niederlage. Schade, wir hätten einen guten Sprung machen können. Aber daraus müssen wir lernen. Unser Ziel bleiben 50 Punkte.“ Übrigens wäre es beinahe doch zum Bruderduell gekommen. Der Ex-VfVer Ertan Ametovski saß beim SCL auf der Bank. Seine Verletzung im rechten Knöchel war doch nicht so schwer: „Die Bänder sind heile, der Arzt hat es mir frei gestellt, ob ich spielen will. Und das will ich immer.“ In der Pause ärgerte er sich zwar noch über den 0:2-Rückstand seiner Elf und hoffte noch (vergebens) auf seine Einwechslung. AmEnde grinste er aber – und klatschte auch die alten Kumpels ab. VfV 06 Hildesheim: Simon Blaus – Sören Schiller (46. Drazen Ivankovic), Björn Zimmermann, Benjamin Halstenberg, Christopher Nachtwey, Sven Pohl (70. Mike Wiedemann), Christoph Lange, Denis Ametovski, Jane Zlatkov, Niklas Kiene, Murat Salar (83. Omar Fahmy). Tore: 1:0 Murat Salar (29.), 2:0 Murat Salar (43.), 2:1 Christopher Heise (50.), 2:2 Sascha Pohl (83.). Schiedsrichter: Martin Zornow (Suhlendorf). Zuschauer: 300.
 
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