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VfV 06 holt Unentschieden in Unterzahl ! PDF Drucken E-Mail
5. Tabellenplatz wird gefestigt

Im Nachbarschaftsduell gegen den Goslarer SC konnte der VfV 06 in Unterzahl ein hoch verdientes 1:1 erreichen. Bereits in der 43. Minute wurde Christoph Lange nach einer gelb-roten Karte des Feldes verwiesen. Das Derby war insgesamt voller Emotionen und unzähligen Provokationen der Goslarer Spieler. Trotzdem zeigte der VfV 06 Moral und konnte in der 52. Minute durch Omar Fahmy in Unterzahl in Führung gehen. Erst in der 83. Minute konnten die Gäste aus Goslar durch Enrico Maaßen den Ausgleich erzielen.

Allerdings hätten die Hildesheimer bereits in der ersten Halbzeit eine deutlichere Führung verdient gehabt. Omar Fahmy und Agron Luma scheiterten mehrfach am Goslarer Keeper.

Das junge Team von Andreas Golombek konnte aber wieder durch die geschlossene Mannschaftsleistung voll überzeugen.

Auch vor dem Hintergrund, dass der Goslarer SC eine Vielzahl regionalligaerfahrener Spieler und Ex-Profis in seinen Reihen hat, ist dieses erkämpfte Unentschieden der jungen Truppe aus Hildesheim auch besonders positiv zu vermerken.

Der VfV 006 belegt weiterhin den 5. Tabellenplatz in der Oberliga Niedersachsen, vor dem VfB Oldenburg und dem Goslarer SC.

Am nächsten Sonntag spielen die Hildesheim beim Tabellenletzten, TUS Güldenstern-Stade. Das Hinspiel konnte der VfV 06 vor einigen Wochen mit 1:0 gewinnen.

Trainer Golombek warnt seine Mannschaft und weiß, dass dieses Spiel beim  Tabellenletzten noch längst nicht gewonnen ist. „Die Spieler müssen sich auf diesen Gegner konzentrieren und nicht bereits an die weiteren großen Spiele gegen Emden und Meppen denken“, meint Golombek,“Bisher haben die Jungs sich immer voll auf den nächsten Gegner konzentriert und nicht überheblich gespielt.Das erwarte ich auch am Sonntag in Stade!“
 
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3:2 – VfV 06 entzaubert den Top-Favoriten Kickers Emden. PDF Drucken E-Mail

Image Hildesheim (tbr). Sie hatten ihr Visier gut eingestellt, die Oberliga-Fußballer des VfV Borussia 06 Hildesheim. Das konnte man gestern bereits beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen den Top-Favoriten Kickers Emden beobachten. Die 06er übten Weitschüsse. Wie sich später herausstellte, ein äußerst effektives Mittel, um die beste Abwehr der Liga zu überwinden. Es waren zwei sehenswerte Fernschüsse, die den Weg zum 3:2-Sieg ebneten. Bereits nach zwölf Minuten fasste sich Abwehrspieler Mike Wiedemann ein Herz
und zog aus 25 Metern ab. Wie an der Schnur gezogen flog der Ball ins Dreieck des Emdener Tores – unhaltbar für Keeper Hergen Gerdes. „Da war auch Glück dabei“, gab Wiedemann hinterher zu. „Der Ball ist mir etwas vom Fuß abgerutscht.“ Der frühe Treffer passte ganz hervorragend ins taktische Konzept von Borussen- Coach Andreas Golombek. Man wollte
den konter- und defensivstarken Gästen nicht ins offeneMesser laufen. Die Hildesheimer operierten aus einer sicheren Abwehr und einemdicht gestaffelten Mittelfeld heraus, Björn Zimmermann hatte Liga- Torschützenkönig Andreas Gerdes- Wurpts gut im Griff. In der Offensive sollten Dennis Ametovski und Jane Zlatkov hinter der einzigen Spitze Omar Fahmy Akzente setzen. Die Marschroute ging auf: Schon vor Wiedemanns Traumtor hatte Ametovski zwei gute Schussgelegenheiten gehabt. Zunächst verfehlte er das Gehäuse knapp,
dann parierte Gerdes. Nur selten tauchte der Tabellenführer gefährlich vor dem VfV-Tor auf. Die beste Gästechance hatte Gerrit Thomas, der am herauslaufenden Hildesheimer Tormann Simon Blaus scheiterte (32.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff lag das Leder wie aus heiterem Himmel doch im VfV-Tor. Nach einem Emdener Angriff bekam die Abwehr den Ball nicht weg. Nach Malte Müllers verunglücktem Schussversuch staubte Julian Bennert zum 1:1 ab. Coach Golombek kochte: „Anstatt den Ball einfach wegzuhauen, fangen
wir uns so ein blödes Ding ein.“Die Partie begann praktisch von vorn, zu Beginn der zweiten Hälfte erinnerte das Geschehen an Rasenschach. Beide Teams riskierten nach vorn nicht allzu viel und lauerten auf Fehler des Gegners. In der 63. Minute erspähte Mittelfeld- Stratege Zlatkov eine Lücke im Emdener Deckungsverband und steckte schön zu
Ametovski durch. Der scheiterte an Keeper Gerdes. Aus Nahdistanz trafen sie nicht, aus der Ferne umso besser. Nach einem abgewehrten Eckball drosch Agron Luma den Ball aus 20 Metern volley ins Netz (71.) – ein Riesending! Jetzt erst gaben die Gäste ihre Defensivtaktik auf, für den VfV 06 ergaben sich Konterchancen. Eine davon nutzteOmar Fahmy, der im Strafraumeinen Gegenspieler aussteigen ließ, nach innen zog und den Ball ins kurze Eck schoss – 3:1 (82.). „Da dachte ich, das Ding ist gelaufen“, sagte Golombek. Aber im
Gegenzug nutzte der eingewechselte Thomas Friauf eine Unachtsamkeit in der VfV-Abwehr und traf aus kurzer Distanz zum3:2. So wurde es in den letzten Minuten eine prickelige Angelegenheit. Jetzt stand Keeper Blaus im Blickpunkt, der mehrfach gegen die nun vehement anstürmenden Kickers Kopf und Kragen riskieren musste. In den letzten Sekunden des Spiels machten die VfV 06er das, was ihr Trainer schon vor der Halbzeit gefordert hatte: Einfach den Ball weghauen und den Vorsprung ins Ziel retten. Nach dem Abpfiff
des guten Schiedsrichters Ralf Orschulok aus Baunatal fehlte den 06ern die Kraft zum Jubeln. Erschöpft sanken sie zu Boden. „Es war sehr warm, das Spiel hat viel Energie gekostet“, sagte Torwart Blaus. Nach demSieg gegen Cloppenburg, dem Remis in Oldenburg und der knappen 2:3-Niederlage in Meppen haben die Hildesheimer erneut bewiesen, dass sie mit den Topteams der Oberliga mithalten können. Dennoch wetterte Golombek: „Umkonstant vorn mitzuhalten, fehlt uns in vielen Szenen noch die Cleverness. Nach dem 3:1 durften wir nicht mehr in Gefahr geraten.“ Aber es ist schon erstaunlich, was diese junge Truppe leistet. Mit 55 Punkten steht die Mannschaft auf Rang fünf. Und trotz seiner Kritik setzte Golombek neue Ziele: „Jetzt greifen wir Rang vier an.“ Der Mann ist ehrgeizig – und seine Jungs auch. Schade nur, dass die Hildesheimer noch nicht richtig gemerkt haben, dass da etwas zusammenwächst. Gegen das Top- Team Emden kamen nur 350 Zuschauer ins Friedrich-Ebert-Stadion. VfV 06: Simon Blaus – Mike Wiedemann, Björn Zimmermann, Christopher Nachtwey, Jane Zlatkov, Christoph Lange, Omar Fahmy (87. Ranko Sankovic), Agron Luma (85. Jan-Timo Buelow), Dennis Ametovski (75. Taeyun Lim), Niklas Kiene, Benjamin Halstenberg. Tore: 1:0 Wiedemann (12.), 1:1 Bennert (45.), 2:1 Luma (71.), 3:1 Fahmy (82.), 3:2 Friauf (83.). Schiedsrichter: Ralf Orschulok (Baunatal). Zuschauer: 350.

 

 
Ametovski beschenkt sich selber PDF Drucken E-Mail

Fußball-Oberliga:VfV Borussia 06 klettert nach verdientem 4:1-Heimsieg über Uelzen auf Rang fünf

Hildesheim (ak). Fast ein Jahr ist es her, dass die Oberliga-Fußballer des VfV Borussia 06 Hildesheim ihren Fans in einem Heimspiel mehr Tore geboten haben als gestern Abend. Mit 4:1 (2:0) fertigten sie verdient den Tabellenvorletzten SV Teutonia Uelzen ab – und kletterten um zwei Plätze auf Rang fünf. „Eine Riesenleistung des Teams, im Konzert der Großen mitzumischen. Wir können die Meisterschaft mit entscheiden“, freute sich VfV 06-Präsident Michael Salge – zumal Meppen in Oldenburg mit 1:2 verloren hat. Vor 250 Zuschauern an der Pottkuhle hatten die Platzherren sofort flott nach vorn gespielt und einen Auftakt nach Maß erwischt. Nach Doppelpass mit Denis Ametovski tunnelte Omar Fahmy den Uelzener TorwartChristophHeckert zum 1:0 (9.). Abwehrchef Björn Zimmermann, Sven Pohl und Jane Zlatkov ließen weitere Chancen aus, ehe Taeyun Lim auf 2:0 erhöhte (31.). Dabei tanzte er nach Fahmy- Flanke gleich drei Teutonen in deren Strafraum aus und schob aus kurzer Distanz ein. Auf der Gegenseite hatten die Gäste im ersten Durchgang zwei halbe Chancen durch Chefvollstrecker Danny- Torben Kühn sowie einen gefährlichen Torschuss von Markus Börngen, bei dem Hildesheims Keeper Simon Blaus aber goldrichtig stand und parierte (38.). Nach der Pause kam Benjamin Halstenberg für Sven Pohl, der erklärte: „War so abgesprochen, wir sollten uns schon für die schwere Hausaufgabe am Sonntag gegen KickersEmden schonen.“ Das Spiel lief gerade 80 Sekunden wieder, da schob Fahmy nach Ametovski-Ecke den Ball aus zwei Metern am leeren Tor vorbei. Ametovski, der gestern seinen 22. Geburtstag feierte, beschenkte sich aber noch mit dem schönsten Tor des Abends selber. Von Zlatkov prima frei gespielt, schlenzte er zum 3:0 ins lange Eck (53.). Phasenweise schalteten die Hildesheimer nun einen Gang zurück. „Clever spielen, Kräfte sparen – warum sollen wir fünf oder sechs Dinger machen?“ Diese Parole hatte nämlich Trainer Andreas Golombek ausgegeben.Prompt kam Uelzen aber etwas besser ins Spiel, das Eckenverhältnis lautete am Ende 8:7. Kühn bugsierte einen Eckball von Thomas Nowak zum Anschlusstreffer über die Linie (56.). Sofort nach der Mitte bediente Fahmy Ametovski, dessen Kopfball Heckert aber noch mit einer Hand erwischte. Agron Lumaknallte eine Direktabnahme knapp daneben (72.), der Uelzener Daniel Meyer machte es aus ganz kurzer Distanz aber auch nicht besser (82.). Zwei Minuten später krönte Fahmy einen Konter mit dem 4:1-Endstand. In seinem Rücken war Kühn, der Christoph Lange beim Torschussversuch unter die Sohle getreten war, verletzt liegen geblieben. Uelzen spielte die restlichen neun Minuten inUnterzahl, weil das Auswechselkontingent bereits erschöpft war. Unschön dann ein Frustfoul von Toni Purrucker an Fahmy, das nur mit Gelb bestraft wurde (88.). „Eine Frechheit, das hätteRot gebenmüssen“, regte sich Trainer Golombek noch einige Zeit später auf. Insgesamt war er aber rundum zufrieden, zumal Niklas Kiene und Zimmermann in der dreiminütigen Nachspielzeit sogar noch ein 5:1 auf dem Puschen hatten. VfV Borussia 06 Hildesheim: Simon Blaus – Mike Wiedemann (67. Agron Luma), Christopher Nachtwey, Björn Zimmermann, Sven Pohl (46. Benjamin Halstenberg), Christoph Lange, Denis Ametovski (79. Ranko Sankovic), Jane Zlatkov, Niklas Kiene, Omar Fahmy, Taeyun Lim. Tore: 1:0 Omar Fahmy (9.), 2:0 Taeyun Lim (31.), 3:0 Denis Ametovski (53.), 3:1 Danny-Torben Kühn (56.), 4:1 Omar Fahmy (84.). Schiedsrichter: Henning Hartje (Northeim). Zuschauer: 250.
 
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