 Vladimir Sandic und 96 Co-Trainer Nestor el Maestro im VfV06 Vip-Raum (Foto: Peisker) Ein Hauch von Bundesliga wehte auch am Sonntag beim Oberligapunktspiel des VfV 06 im Friedrich-Ebert-Stadion.
96-Co-Trainer, Nestor el Maestro, nutzte die Bundesligaspielpause und besuchte seinen Freund und Sponsor des VfV 06, Vladimir Sandic im neuen VIP-Raum des VfV 06.
Nach dem Spiel traf man sich dann zur gemeinsamen Spielanalyse mit VfV 06-Trainer Golombek und einigen VfV 06-Verantwortlichen bei Vladimir Sandic in dessen Restaurant Mediterran. |
|
|
Bittere Heimniederlage für den VfV 06 |
|
|
|
|
Nächstes Spiel bereits am Samstag in Emden
Letzten Sonntag musste sich der VfV 06 der Gastmannschaft aus Holthausen/Biene mit 1:3 geschlagen geben. Zwar sahen die über 300 Zuschauer ein munteres Oberligaspiel, allerdings konnte sich die Cleverness und die Erfahrenheit mancher Spieler des SV Holthausen/Biene zum Schluss durchsetzen.
Wieder wurde aber deutlich, dass das größte Manko der Hildesheimer in dieser Saison die Chancenverwertung darstellt. Auch nach dem 1:2 Anschlusstreffer durch Agron Luma hatten die Hildesheimer beste Chancen, den Ausgleich zu erzielen.  Der VfV06-Fanclub unterstützte das Team auch gegen Holthausen/Biene lautstark (Foto: Peisker) Allerdings war das junge Team von Andreas Golombek wieder mal nicht clever genug vor dem Tor. So fiel dann in der 86. Minute durch einen Treffer der Gästemannschaft das 1:3.
Der Tabellendritte aus Holthausen siegte letztendlich verdient. Mit 41 Toren verfügen sie auch über den derzeit besten Angriff in der Liga. Die Zuschauer waren sich einig, dass man am letzten Sonntag die beste Gästemannschaft der bisherigen Saison im Friedrich-Ebert-Stadion gesehen hat.
Am Samstag muss das VfV 06-Team auf die weite Auswärtsreise zum Tabellennachbarn Kickers Emden fahren. Das Spiel findet für die Hildesheimer zu einem ungünstigen Zeitpunkt statt, denn die Mannschaft von Kickers Emden befindet sich nach einer langen Schwächeperiode nun wieder im Aufwärtstrend. Am vergangenen Wochenende konnte man bei Hansa Lüneburg mit 3:1 gewinnen.
Nach dem verlorenen Spiel in Bückeburg und gegen Holthausen muss nun aber wieder etwas Zählbares an die Pottkuhle mitgebracht werden. |
|
HAZ: Bremer trifft zum Bückeburger 1:0 gegen den VfV Borussia 06
Hildesheim (rst). Eine ärgerliche 0:1 (0:0)-Niederlage hat der VfV Borussia 06 Hildesheim in der Fußball-Oberliga Niedersachsen beim Vorletzten VfL Bückeburg kassiert. Gleich drei verletzte Spieler hatte die Truppe von Trainer Andreas Golombek dabei zu beklagen. Jung Woo Park, Tae Yun Lim und Marcel Goslar wurden allesamt durch überhartes Einsteigen von VfL-Spielern verletzt. Doch erst für den Bückeburger Pascal Köhnemann zückte der Schiedsrichter den roten Karton (69.), nachdem er mit seinen Karten zuvor gespart hatte. Die letzten Minuten spielten die Borussen in Unterzahl, weil sie zuvor ihr Einwechselkontingent erschöpft hatten. Für die Hildesheimer kam die Pleite in Bückeburg nicht überraschend. „Wir haben dort immer schlecht ausgesehen“, blickte VfV-06-Pressesprecher LutzHille zurück. Ihre spielerischen Defizite versuchten die Hausherren durch Kampfbereitschaft auszugleichen. Die VfL-Kicker suchten bei ihren Angriffen fast immer ihren torgefährlichen Stürmer Alexander Bremer. Auch gegen die Borussia markierte Bremer mit einemSchuss ins lange Eck das Tor des Tages, nachdem er zuvor mit einer Körpertäuschung mehrere Abwehrspieler genarrt hatte (83.). Die Golombek-Elf war besser als die Platzherren in die Partie eingestiegen. Nachdem Omar Fahmy einen 70-Meter- Pass von Rechtsverteidiger Niklas Kiene nicht verwerten konnte, stoppte der VfLKeeper Tim Engler einen Alleingang von Philipp Rockahr auf dem linken Flügel (10 und 18.). Ein elfmeterreifes Foul an Goslar blieb ungeahndet, bevor Tae Yun Limnur den Bückeburger Torpfosten traf (25. und 27.). Nach einem Alleingang von Bremer griff VfV-06-Schlussmann David Primke mit einemReflex erstmals ins Geschehen ein (30.). In der umkämpften zweiten Spielhälfte hatten Luc Ndjock mit einem Freistoß (52.), Rockahr (69., vorbei) und Christopher Nachtwey (90., Volleyschuss) für die Borussia gute Einschussmöglichkeiten. Auf deranderen Seite boxteKeeper Primke einen Kopfball von Bremer über das Tordreieck. Am kommenden Sonntag empfängt die Golombek-Elf um 14 Uhr den Tabellendritten SV Holthausen/Biene. „Gegen die Mannschaften von oben sehen wir immer besser aus“, hofft Pressesprecher Hille optimistisch auf ein erfolgreicheres Abschneiden der Truppe. VfV Borussia 06 Hildesheim: David Primke – Jung Woo Park (42. Jan Bülow), Björn Zimmermann, Christopher Nachtwey, Marco Menneking, Marcel Goslar, Philipp Rockahr, Niklas Kiene, Omar Fahmy (80. Christian Oganesian), Tae Yun Lim (47. Aziz Araboglu), Luc Ndjock. Tor: 1:0 Alexander Bremer (83.). Zuschauer: 250. Rote Karte: Pascal Könemann (67.). |
| |
|
|
VfV Borussia 06 Hildesheim stoppt die Ballermänner aus Rehden und siegt mit 2:0. |
|
|
|
Als die Super-Ballermänner der Oberliga waren die Fußballer des BSV Schwarz- Weiß Rehden gestern nach Hildesheim gekommen. Satte 38 Tore hatten sie in elf Partien geschossen. Zum Vergleich: Der VfV Borussia 06 hatte bis dato ganze neunmal ins gegnerische Tor getroffen. Aber gestern war alles ganz anders. Der gefürchtete BSV-Sturmging leer aus. Die 06er besiegten den Tabellenzweiten mit 2:0 – eine faustdicke Überraschung! Trotz des vierten Saisonsieges bleibt der VfV 06 weiterhin auf Rang 13. Aber der Rückstand auf den fünften Rang, der am Saisonende zum Aufstieg in die neu strukturierteRegionalligareicht,schmolz auf sieben Punkte. Und die Saison ist noch lang. Trainer Andreas Golombek vertraute der gleichen Anfangsformation, die beim TSV Ottersberg ein 1:1 erreicht hatte. Er verordnete seiner Equipe allerdings eine defensivere Grundeinstellung als zuletzt. Mit Erfolg, denn Rehden erspielte sich in der erstenHälfte keine einzige Einschussmöglichkeit. „Ist der Hildesheimer Tor- Geiz etwa ansteckend?“, scherzten einige Zuschauer in der Pause über die unerwartet harmlos aufspielenden Gäste. Die Nebenwirkungen der Defensiv- Taktik nahmen die Borussen gern in Kauf. VierChancen reichten zuzwei Treffern. So effektiv waren die Hildesheimer schon lange nicht mehr. Ein weiterer Garant für den Erfolg derGolombek-Elf war die Zweikampfstärke. Neben den Innenverteidigern Björn Zimmermann und Christopher Nachtwey eroberte auch der „Sechser“ Luc Ndjock viele Bälle. Nur eine Möglichkeit durch Omar Fahmy sprang in der ersten Hälfte heraus. Dieser angelte sich den Ball am eigenen Strafraumund spurtete über das gesamte Feld. Gäste-Keeper Christian Ceglarek ließ sich nicht narren, er rettete mit ausgestrecktem Bein (38.). Ansonsten schlugen die Hildesheimer oft weite Bälle auf Fahmy. Diese Versuche blieben aber erfolglos. Zudem blieb Fahmy viel zu oft in Abseitspositionen stehen. Durch diese Kunstpausen liefen mehrere Borussia- Angriffe ins Leere. Kurz nach Wiederanpfiff bewahrte Linksverteidiger Marco Menneking die Hildesheimer vor einem Rückstand. Für den geschlagenen Torwart David Primke rettete Menneking nach einem Schuss von Francis Banecki auf der Torlinie (47.). Es folgte ein glänzender Auftritt von Philipp Rockahr, den Gäste-Trainer Jürgen Stoffregen nach der Partie als spielentscheidend sah. An der Mittelinie eroberte sich Rockahr den Ball. Er war nicht zu halten, lief an Freund und Feind vorbei und traf zum 1:0 in den linken unteren Torwinkel (55.). Marcel Goslar vergab die Möglichkeit zum Doppelschlag, als er den Ball nicht richtig traf und links vorbeizog (57.). Die Schwarz-Weißen hinkten weiterhin ihren Möglichkeiten hinterher und wirkten unkonzentriert. Zudem dezimierten sie sich durch eine gelb-rote Karte für den eingewechselten Cüneyt Özkan selbst (71.). Das spielte den Borussen in die Karten. Nach einem Konter wurde der eingewechselte Aziz Araboglu im Rehdener Strafraum unsanft gestoppt. Zimmermann behielt einen kühlen Kopf und versenkte den fälligen Strafstoß zum viel umjubelten Endstand (87.). Coach Golombek zeigte sich erfreut, dass seine defensive Marschroute gegen Rehdens Ballermänner voll aufgegangen war: „Meine Jungs haben gegen einen hochkarätigen Gegner sehr diszipliniert agiert.“ Dieser Erfolg dürfte der jungen Truppe Selbstvertrauen geben. Der Blick darf in der Tabelle nun vorsichtig nach oben gerichtet werden. VfV 06 Hildesheim: David Primke – Jung Woo Park, Björn Zimmermann, Christopher Nachtwey, Marco Menneking, Niklas Kiene, Marcel Goslar (89. Shahin Faridonpur), Philipp Rockahr (85. Aziz Araboglu), Omar Fahmy, Tae Yun Lim (75. Christian Oganesian), Luc Ndjock Tore: 1:0 Philipp Rockahr (54.), 2:0 Björn Zimmermann (Foulelfmeter, 87.) Schiedsrichter: Björn Förster (Helpsen) Zuschauerzahl: 320 im Friedrich-Ebert-Stadion. Gelb-Rote Karte: Cüneyt Özkan (71., Rehden) |
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 10 - 18 von 195 |