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VfV im Heimspiel gegen SV Ramlingen/Ehlershausen
Mannschaft kassiert in Drochtersen eine unglückliche Niederlage

Ohne Punkte mussten sich die Hildesheimer am Sonntag auf dem Heimweg aus Drochtersen/ Assel, im Alten Land an der Elbe, machen. Die Niederlage mit 1:3 erscheint zwar deutlich, war aber dennoch unnötig. Für den VfV 06 lag wesentlich mehr drin. Allerdings fehlte gerade in der zweiten Hälfte dem jungen Team aus Hildesheim die Cleverness und Erfahrung, die die Mannschaft aus Drochtersen dann abrufen konnte. Nach dem 0:1 (46. Minute), dem ein Abstimmungsfehler in der Abwehr vorausging, bemühten sich die Hildesheimer zwar um mehr Offensivdruck, konnten aber nicht die nötigen Akzente setzen. Bereits in der 67. Minute konnte Drochtersen auf 2:0 erhöhen und mit einem umstrittenen Foulelfmeter in der 75. Minute mit dem 3:0 die endgültige Entscheidung herbeiführen. Kurz vor Schluss erzielte der eingewechselte Murat Salar (89. Minute) das 1:3 für die Hildesheimer. Das Team aus Hildesheim war erneut stark ersatzgeschwächt.
Ausser den bisherigen Verletzten fiel gesternauch Omar Fahmy, einer der überzeugendsten Stürmer und Jungtalente der Hildesheimer, aus. Allerdings konnten in der zweiten Halbzeit die bisher Verletzten Murat Salar, Marcel Goslar und Sören Schiller eingewechselt werden und wieder Spielpraxis sammeln. „Die verletzten Spieler, die sich jetzt zum Teil zurückmelden, haben natürlich einen erheblichen Trainingsrückstand und müssen erst richtig fit werden, bis sie zur alten Stärke wieder auflaufen können,“ meint Trainer Andreas Golombek. Allerdings hofft man beim VfV 06, dass zum kommenden Heimspiel am Sonntag gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen im Friedrich-Ebert-Stadion um 15.00 Uhr die angeschlagenen Spieler einen weiteren Schritt nach vorn gemacht haben. Ein besonderes Augenmerk dürfte die Abwehr des VfV 06 auf Manuel Brunne haben. Der Stürmer des SV Ramlingen/ Ehlershausen hat bereits in dieser Saison in neun Spielen sieben Mal getroffen. In der letzten Saison war er mit 29 Treffern Torschützenkönig der Oberliga Niedersachsen-West.
 
Zimmermann zu früh zurück?
VfV 06 verliert mit 1:3


Hildesheim (hs). Für den VfV Borussia 06 Hildesheim lag mehr drin: Doch die Mannschaft um Trainer Andreas Golombek musste sich im Pflichtmatch der Fußball- Oberliga Niedersachsen beim SV Drochtersen/Assel mit 1:3 geschlagen geben. Ausschlaggebend für die vermeidbare Niederlage war eine Szene gleich nach Wiederanpfiff, als die Platzherren nach einem krassen Abwehrpatzer des VfV 06 das 1:0 vorlegten. Davon erholten sich die verunsicherten Gäste nicht mehr, sodass der SV-Sieg am Ende verdient war. Ausgerechnet dem erfahrenen Björn Zimmermann passierte das Missgeschick. Nach einem Steilpass agierte der offenbar noch nicht wieder voll belastbare Zimmermann zu zögerlich. Anstatt den Ball wegzuschlagen, überließ er dem agilen Benjamin Zielke das Leder, der kaltschnäuzig abstaubte (46.). Zielke war der auffälligste SV-Akteur, von dem die größte Gefahr ausging. Das 2:0 markierte Benjamin Tillack, der nach einer Steilvorlage
den Ball an Keeper Marco Pinkernelle vorbei flach ins Netz schob (67.). Laut VfV-06-Pressesprecher Lutz Hille passierte in Durchgang eins so gut wie nichts. Zwar landete der Ball kurz vor dem Wechsel im Gästegehäuse, doch an der Abseitsposition ließ Schiri Tim Kayser keinen Zweifel aufkommen. Golombek war zu diesem Zeitpunkt mit den Leistungen seiner Rumpfelf zufrieden. Mit den Langzeitverletzten fehlen ihm im Kader derzeit neun Stammkräfte. Anders sah es nach der Pause aus. Das 1:0 kommentierte der Trainer so: „Wenn zwei Spieler (gemeint waren Zimmermann und Pinkernelle, d. Red.) den Ball nicht wollen, dann holt ihn sich ein dritter und düpiert die anderen.“ Den möglichen Ausgleich verpasste der gerade 19 Jahre alte gewordene Niklas Kiene. Nach dem 2:0 bemühten sich die Hildesheimer um mehr Offensivdruck, jedoch ohne Erfolg. Sie fingen sich sogar noch das 0:3 ein. Aus Sicht des VfV 06 ein umstrittener
Foulelfmeter: Pinkernelle soll den Ball im Zweikampf mit Lukas Hertting regelwidrig abgeblockt haben. Der Gefoulte schoss selber (75.). Auf Vorarbeit von Marcel Goslar erzielte Murat Salar den 1:3-Ehrentreffer (89.). Fazit von Hille: „Zimmermann tat sich mit dem vorschnellen Einsatz keinen Gefallen.“ VfV Borussia 06 Hildesheim: Marco Pinkernelle – Mike Wiedemann, Jan Bülow, Björn Zimmermann, Sven Pohl, Agron Luma (72. Sören Schiller), Roman Wolf (57. Marcel Goslar), Denis Ametovski, Niklas Kiene, Ranko Sankovic (68. Murat Salar), Drazen Invankovic. Tore: 1:0 Benjamin Zielke (46.), 2:0 Benjamin Tillack (67.), 3:0 Lukas Hertting (75./Foulelfmeter), 3:1 Murat Salar (89.). Schiedsrichter: Tim Kayser (Rastede). Zuschauer: 210.
 
Junge Garde gerät ins Taumeln

Dämpfer für die blutjunge Garde des VfV Borussia 06 Hildesheim.

Im Friedrich-Ebert-Stadion verlor das Team gestern gegen den VSK Osterholz- Scharmbeck mit 0:2. In der Fußball- Oberliga Niedersachsen rangieren die Hildesheimer nun auf Platz sieben. Das Polster auf einen Abstiegsplatz beträgt noch fünf Punkte. 06-Trainer Andreas Golombek wirkt angesichts der dramatischen Verletzungsmisere zunehmend frustriert: „Bei uns fallen die Spieler derzeit um wie die Fliegen.“ Zusätzlich zu den Langzeitverletzten mussten Torwart Simon Blaus wegen einer Sehnenscheiden-Entzündung und Abwehrchef Björn Zimmermann (Fußverletzung) gestern passen. Der gerade genesene Roman Wolf vertrat Zimmermann und agierte erstmals in der Innenverteidigung, während Keeper Marco Pinkernelle sein Pflichtspiel-Debüt bei den Herren gab. „Das Durchschnittsalter unserer Mannschaft lag heute bei 21,6 Jahren“, rechnete Golombek vor. Ohne Routinier Sven Pohl (32) würde dieser Wert sogar bei unter 20 Jahren liegen. Nach dem  überraschenden 2:0-Erfolg in Rehden bekam die junge Hildesheimer Elf von Osterholz-Scharmbeck auf tiefem und glitschigen Boden die Grenzen aufgezeigt. Schon zu Beginn fädelten die Gäste einfallsreiche Kombinationen ein. Daher setzte der VSK auch deutlich mehr Offensivakzente als die Borussen. Als torgefährlichster Osterholzer entpuppte sich Patrick Müller im rechten Mittelfeld, dem Drazen Ivankovic sträflich viele Freiräume gewährte. Ersatz- Kapitän Mike Wiedemann bewahrte die Hildesheimer vor einem frühen Rückstand, indem er den Ball von der Torlinie kratzte (17.). Daher markierte erst Müller mit einem listigen Schuss in den kurzen Winkel das 0:1, nachdem er Ivankovic genarrt hatte (37.). Gegen Robert Willams war VfV 06-Keeper Pinkernelle auf der Hut (40.). Ihre eigenen Angreifer setzten die Borussen zumeist durch lange und hohe Bälle ein – ein Rezept, das gegen die hünenhaften Osterholzer nur bedingt Erfolg versprach. Über die rechte Angriffsseite sorgten Jan-Timo Bülow und Agron Luma kaum für Akzente. Bei einem kleinen Hildesheimer Strohfeuer vor dem Gäste-Kasten scheiterte der agile Niklas Kiene an Torwart Florian Urbainski (33., Konter nach Vorarbeit von Omar Fahmy), bevor Sven Pohl das Tor mit einem Volleyschuss knapp verfehlte (34.). Nach der Pause gelang es den Borussen zumindest zeitweise, das eigene Tor vor drohender Gefahr zu bewahren. Sie entfachten mehr Druck, ohne sich zunächst klare Chancen zu erarbeiten. Golombek versuchte die Durchschlagskraft in der Offensive zu erhöhen, indem er erstmals Angreifer Murat Salar nach seiner Rückenverletzung einwechselte. Wenig später stellte Golombek auch noch die Vierer- Abwehrkette in eine Dreier-Reihe um. Allrounder Ivankovic spielte anstatt auf der linken Abwehrseite nun als dritter Angreifer auf dem rechten Flügel und sorgte prompt für die meiste Torgefahr der Hildesheimer. Einen 22-Meter-Freistoß setzte Ivankovic an den Osterholzer Querbalken, bevor er nach einem Alleingang an VSK-Keeper Urbainski scheiterte (74. und 90.). Die Besucher hatten nun viele Räume für Konter. Nachdem Marco Ordenewitz nur das Torgebälk der Borussen getroffen hatte, überlistete er VfV 06-Schlussmann Pinkernelle mit einem Schuss in den kurzen Winkel zum 0:2-Endstand (83. und 84.). VSK-Coach Günter Herrmann meinte: „Wir waren heute über 90 Minuten klar besser und haben hochverdient gewonnen. Das eine oder andere Tor hätten wir mehr erzielen können.“ Herrmann darf sich übrigens Weltmeister nennen. Er war im Kader der deutschen Nationalelf, die 1990 in Rom den Titel holte. Der Ex- Werderaner drückte allerdings nur die Ersatzbank. VfV-Trainer Andreas Golombek gab seinem prominenten Kollegen Recht: „Der Sieg geht in Ordnung, Osterholz hat auf tiefen Boden cleverer gespielt.“ Aushilfskapitän Wiedemann zeigte sich nach der Niederlage ernüchtert: „Bei einigen von uns lassen allmählich die Kräfte nach. Es fehlen einfach zu viele Spieler. Vor allem der Ausfall von Björn Zimmermann hat uns schwer getroffen. Hoffentlich kehren bald einige Leistungsträger zurück.“ VfV 06 Hildesheim: Marco Pinkernelle – Roman Wolf, Mike Wiedemann, Jan Bülow (71. Pascal Bodmann), Sven Pohl, Denis Ametovski, Agron Luma (80. Aziz Araboglu), Niklas Kiene, Ranko Sankovic (63. Murat Salar), Drazen Ivankovic, Omar Fahmy. Tore: 0:1 Patrick Müller (37.); 0:2 Marco Ordenewitz (84.). Schiedsrichter: Dennis Senning (Marklohe). Zuschauer: 150.

 

Quelle: HAZ

 
Borussias Paukenschlag in Rehden


Ersatzgeschwächter VfV 06 siegt beim Favoriten mit 2:0. Niklas Kiene und Denis Ametovski treffen für Hildesheim (rst).

Ein Paukenschlag ist dem ersatzgeschwächten VfV Borussia 06 Hildesheim in der Fußball-Oberliga Niedersachsen gelungen. Mit 2:0 (2:0) triumphierte die Truppe von Trainer Andreas Golombek beim favorisierten BSV Schwarz-Weiß Rehden und kletterte durch diesen Erfolg auf Platz sechs. Die Partie wurde am Sonnabend um zwei Stunden in den frühen Abend hinein verschoben, damit die Mannschaft am Mittag an der Trauerfeier für den tödlich verunglückten Ex-Manager Martin Eggers teilnehmen konnte. Nach einem Mahlzeit auf dem Vereinsgelände brachen die Hildesheimer gegen 14.30 Uhr in den Landkreis Diepholz nach Rehden auf. Pünktlich zum Spielbeginn um 18 Uhr waren die Hildesheimer hellwach. VfV 06-Pressesprecher Lutz Hille schwärmte über die Vorstellung der Borussia: „Das war läuferisch und taktisch eine ganz tolle Leistung. Andreas Golombek hat die Mannschaft hervorragend eingestellt. Die Spieler haben sich hundertprozentig an seine Anweisungen gehalten.“ Zwar verfügten die Gastgeber über deutlich mehr Ballbesitz, doch vor dem Hildesheimer Heiligtum waren sie viel zu ideenlos. „Unser Keeper Simon Blaus konnte die Rehdener Torschüsse einfach runterpflücken“, urteilte Lutz Hille über die Harmlosigkeit der Schwarz-Weißen vor dem VfV 06-Gehäuse. Währenddessen lauerten die Hildesheimer auf Konter, die über die schnellen Angreifer Omar Fahmy und Ranko Sankovic eingefädelt wurden. In der torlosen ersten Spielhälfte gab es auf beiden Seiten nur wenig Einschussmöglichkeiten. Für die Platzherren vergaben Erdal Oelge (20., Torwart Blaus rettet) und Christian Schiffbänker (40., am linken Pfosten vorbei), ährend Omar Fahmy für die Borussen den Rehdener Schlussmann René Damarow prüfte (38). Nach dem Wechsel erhöhten die Schwarz-Weißen den Druck, so dass sich den Hildesheimern bei ihren Gegenstößen mehr Räume boten. Zu seinem 19. Geburtstag beschenkte sich Niklas Kiene mit seinem ersten Tor für die Oberliga-Elf selbst. Nach einem Konter über den rechten Flügel passte Agron Luma auf den goldrichtig postierten Kiene, der nur noch einzuschieben brauchte (60.). Durch seinen vierten Saisontreffer setzt sich Dennis Ametovski in der internen Torjägerliste des VfV 06 allmählich ab. Dieses Tor entstand ähnlich wie das 1:0. Jedoch leistete diesmal Fahmy die Vorarbeit (80.). Während die Hildesheimer doppelt zu stachen, blieben die Gastgeber glücklos. Torwart Blaus klärte gegen den Ex-Schalker Sergej Dikhtjar und Sebastian Lodter (47. und 69.). Oelge und Schiffbänker verfehlten das Borussia- Gehäuse (50. und 67.). Auch die Hildesheimer hatten noch eine Möglichkeit. Nach einem Fahmy-Zuspiel drosch Sankovic den Ball über den Querbalken der Gastgeber (65.). VfV Borussia 06 Hildesheim: Simon Blaus – Mike Wiedemann, Jan Bülow, Sven Pohl, Björn Zimmermann, Denis Ametovski, Agron Luma (90. Dennis Engelberg), Niklas Kiene, Ranko Sankovic (87. Pascal Bodmann), Drazen Ivankovic, Omar Fahmy. Tore: 0:1 Niklas Kiene (59.), 0:2 Denis Ametovski (79.) Schiedsrichter: Martin Zornow (Suhlendorf).
Zuschauer: 220.

 

Quelle: HAZ

 
Auswärtsspiel in Rehden erst um 18.00Uhr!
Das Auswärtsspiel am Samstag, d. 18.09.2010, gegen den BSV Rehden wurde auf unseren Wunsch, wegen der Trauerfeier für Martin Eggers, von 16.00 Uhr auf 18.00 Uhr verlegt!
 
VfV 06 trauert um Martin Eggers!
 

VfV 06 trauert um Martin Eggers!



In der Nacht zum Freitag, den 10. September 2010 verunglückte unser ehemaliger Manager der Oberligamannschaft und Vorstandsmitglied, Martin Eggers, bei einem Verkehrsunfall auf der A7 tödlich.


Fassungslos und voller Entsetzen mussten wir diesen tragischen Unfall zur Kenntnis nehmen.


Martin Eggers hat über einen langen Zeitraum den Weg des VfV 06 in der Oberliga mitverantwortlich und erfolgreich gestaltet.


Auch nachdem er, aufgrund seiner neuen beruflichen Perspektive, die aktive Tätigkeit in unserem Verein beendet hat, war Martin Wegbegleiter der Mannschaft und des Vereins in den letzten Wochen und Monaten.


Mit Martin verlieren wir einen großartigen persönlichen Freund, aber auch Unterstützer unseres Vereins.


Wir erinnern uns an die vielen schönen Stunden nach den erfolgreichen Spielen unserer Mannschaft, aber auch an die Stunden, in denen der Teamgeist und das Zusammenrücken für die gemeinsame Sache notwendig gewesen ist.


Insbesondere gilt aber unser aufrichtiges Mitgefühl der Familie von Martin Eggers, die diesen schweren Verlust zu ertragen hat.


In stillem Gedenken


Michael Salge

Präsident VfV Borussia 06 Hildesheim e. V.

 
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