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2:1 Heimsieg gegen Rotenburg

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AUFSTELLUNG:

David Primke - Jung Woo Park, Christopher Nachtwey, Sven Pohl (68. Jan Bülow), Marco Menneking, Denis Ametovski, Marcel Goslar, Niklas Kiene (77. Agron Luma), Omar Fahmy, Luc Ndjock, Tae Yun Lim (73. Philipp Rockahr)

Tore:

1:0 Omar Fahmy (30.); 1:1 Achraf Ouro-Gnaou (56.); 2:1 Omar Fahmy (79.)

 

Zwei Fahmy-Tore und Pfosten-Dusel


HAZ BERICHT:  Fußball-Oberliga: VfV Borussia 06 siegt 2:1 gegen Rotenburg, und PräsidentMichael Salge sorgt sich umseine Haarpracht.

Hildesheim (tbr). „Wir zünden eine Kerze an und freuen uns, dass wir gewonnen haben“, sagte VfV 06-Coach Andreas Golombek nach dem 2:1-Erfolg seiner Oberliga- Fußballer gestern gegen den Rotenburger SV im Friedrich-Ebert-Stadion. Vermutlich wird er im warmen Schein des Kerzenlichtes ein kleines Dankgebet gesprochen haben, denn der Hildesheimer Erfolg hing am seidenen Faden. In der Schlussminute der Partie hatte der Rotenburger Sebastian Harth aus kurzer Distanz den Innenpfosten des VfV 06-Tores getroffen. Es wäre das 2:2 gewesen. Dabei hätte es soweit gar nicht erst kommen müssen: Acht Minuten vor dem Abpfiff hatte der Rotenburger Klaas Rathjen nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte gesehen. Gegen die dezimierten Gäste hatten die Borussen gleich mehrfach die Chance, das 3:1 zu erzielen und damit den Sack zuzumachen, aber selbst klarste Überzahlsituationen konnten sie nicht nutzen.
So hätte der auf das Tor zustürmende Philipp Rockahr nur einen der beiden einschussbereiten Omar Fahmy oder Marcel Goslar bedienen müssen – stattdessen spielte er den Ball in die Beine des einzigen RSV-Verteidigers weit und breit (83.). Wenig später fast die gleiche Situation: Diesmal spielte Rockahr ab, aber Goslar traf den Ball nicht richtig. „Normalerweise werden solche groben Nachlässigkeiten bestraft“, bemerkte Golombek. Und er hätte recht behalten, wenn der Fußballgott und der Innenpfosten nicht mit den Gastgebern im Bunde gewesen wären. VfV 06-Präsident MichaelSalge atmete tiefdurch: „Ich habe schon genug graue Haare, da müssen nicht noch unnötig welche dazukommen.“ Dass diese Partie noch so aufregend werden sollte, darauf hatte zunächst wenig hingedeutet. „In der ersten Hälfte war nicht viel los“, urteilte Golombek. Beide Mannschaften waren auf Torverhinderung bedacht. Sie schlugen einige hohe und lange Bälle in die gegnerische Hälfte, die überall landeten – nur nicht beim eigenen Mitspieler. Einmal aber fassten sich die VfVer ein Herz: Nach einem flott ausgeführten Eckball flankte Denis Ametovksi nach innen, wo Stürmer Omar Fahmy goldrichtig stand und zum 1:0 einköpfte (30.). Die einzige Ausbeute der Gäste in Halbzeit eins war ein gut gemeinter 25-Meter-Freistoß von Friauf in den blauen Oktoberhimmel (24.). Wie aus heiterem Himmel kam Rotenburg in der 55. Minute zum Ausgleich. Kirschke spielte einen Steilpass, die 06-Innenverteidiger ließen Achraf Ouro- Gnaou entwischen, und der zirkelte das Leder an Keeper David Primke vorbei ins Netz. Die Gäste wurden nun auf einmal mutiger. In der 62. Minute ging es drunter und drüber im Hildesheimer Strafraum. Zunächst rettete Primke gegen Yannik Malende, Kirschkes Nachschuss landete knapp neben dem Tor – Glück für die Borussen! „Da hatte ich echt Bedenken, dass das Ding in die Hose geht“, gab Ametovski hinterher zu. „Gut war, dass wir danach zurück gekommen sind.“ Der eingewechselte Philipp Rockahr brachte frischen Wind ins Spiel. Nach einem rasanten Sololauf auf der linken Seite passte er nach innen, wo erneut Omar Fahmy lauerte und den Ball zum 2:1 ins Netz spitzelte (79.). „Klar freue ich mich über meine Treffer, aber wichtiger sind die drei Punkte für die Mannschaft“, erklärte der Matchwinner ganz uneigennützig. Mit demSieg hat sich der VfV06 in der Tabelle etwas Luft auf die unteren Plätze verschafft. Der große Jubel brach nach dem Schlusspfiff dennoch nicht aus: Die Hildesheimer wussten, welch‘ Riesendusel sie in der letzten Minute hatten. Dennis Ametovski saß der Schreck noch in den
Gliedern: „Unfassbar, dass wir das Ding nicht vorher entscheiden.“ Dann huschte ein Lächeln über sein Gesicht: „Wir haben gewonnen, Gott sei dank.“ VfV Borussia 06: David Primke – Christopher Nachtwey, Sven Pohl (68. Jan-Timo Bülow), Omar Fahmy, Luc Ndjock, Taeyun Lim (73. Philipp Rockahr), Jungwoo Park, Marco Menneking, Denis Ametovski, Marcel Goslar, Niklas Kiene (77. Agron Luma). Tore: 1:0 Fahmy (30.), 1:1 Ouro-Gnaou (55.), 2:1 Fahmy (79.); gelb-rote Karte: Rathjen/Rotenburg (82.); Schiedsrichter: Michael Ehrenfort (Hamburg); Zuschauer: 300.

 
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Glücklich über den Punkt

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Das Team von Trainer Andreas Golombek kann mehr als zufrieden sein mit dem 0:0 in Göttingen. Der RSV war vom Anfang bis zum Spielende gewillter das Spiel für sich zu entscheiden. Während unsere Domstadtkicker die Gastgeber, von der Einstellung her, wohl eher unterschätzt haben. Am kommenden Sonntag kann das Team zeigen, das sie sich auch besser konzentrieren können. Da ist nämlich der Rotenburger SV zu Gast.

 

AUFSTELLUNG:

David Primke - Jung Woo Park, Christopher Nachtwey, Sven Pohl (70. Agron Luma), Marco Menneking, Denis Ametovski, Marcel Goslar, Niklas Kiene, Omar Fahmy (78. Jan Bülow), Luc Ndjock, Tae Yun Lim (60. Philipp Rockahr)
 

 

 
RSV Göttingen 05

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1:1 gegen BTSV Reserve

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Aufstellung:

David Primke - Jung Woo Park (65. Jan Bülow), Christopher Nachtwey, Sven Pohl (70. Philipp Rockahr), Marco Menneking, Denis Ametovski, Marcel Goslar, Niklas Kiene, Omar Fahmy, Tae Yun Lim (75. Agron Luma), Luc Ndjock

Tore:

0:1 Evangelos Papaefthimiou (Foulelfmeter, 51.); 1:1 Marcel Goslar (82.)

 
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